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"Die Schüler, die für die hochqualifizierten Tätigkeiten in einer Werkstatt geeignet und motiviert sind, werden immer weniger", sagt ZDK-Experte Ingo Meyer. Dies nicht nur, weil die Altersjahrgänge, die für eine Ausbildung zur Verfügung stehen, durch die sinkenden Geburtenzahlen ab 2007 kleiner werden. Ein großer Teil der Ausbildungsplätze im Kfz-Gewerbe werde auch deshalb nicht angenommen, weil viele Schüler lieber in die Warteschleife gehen, in der Hoffnung ein Jahr später doch noch einen vermeintlich attraktiveren Ausbildungsplatz als Elektroniker, Web-Desinger, Mediengestalter oder Werbekaufmann zu finden."
Auto Service Praxis 6/2005

Das Handwerk steht unter Druck: Die Konkurrenz durch Ausbildungsberufe anderer Branchen ist groß. Sinkende Geburtenzahlen erschweren zudem die Besetzung von Ausbildungsplätzen mit geeigneten Lehrlingen. Es bedarf neuer Impulse und Wege, um das Karosseriebauhandwerk im Wettbewerb um Nachwuchskräfte attraktiver und konkurrenzfähiger auszurichten.

Die Herausforderung
Viele junge Menschen haben es heute schwerer einen Ausbildungsplatz zu finden. Die Ursachen sind vielfältig, oft fehlt zu der Vorqualifikation der Wille, die Bereitschaft für sich und Andere etwas zu tun.
Eine Studie des Springerverlages hat ergeben: Es besteht ein Mangel an Vorbildern, soziale Bindungen versagen oder fehlen. Hinzu kommt, dass viele Jugendliche eine Perspektivlosigkeit, ein geringes Selbstbewusstsein und Angst vor der wachsenden Verantwortung haben. Durch die Verunsicherung verpasst ein Teil der Jugendlichen in Deutschland den Start in ihre berufliche Zukunft.
Die demografische Entwicklung entschärft zwar die Anzahl an Bewerbern, aber nicht das Niveau der Qualifizierung.

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